Vom 13. bis 15. Februar hatte ich die besondere Gelegenheit, als Schiedsrichter bei der Süddeutschen Meisterschaft in Tuttlingen im Einsatz zu sein. Dieses Wochenende war für mich nicht nur sportlich intensiv, sondern vor allem auch persönlich und fachlich äußerst wertvoll.
Bereits von Beginn an herrschte eine coole Atmosphäre: Die besten Teams der Region kämpften um die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft, entsprechend hoch waren Tempo, Einsatz und Emotionen auf dem Spielfeld. Für uns Schiedsrichter bedeutete das maximale Konzentration, klare Entscheidungen und ein souveränes Auftreten in jeder Spielsituation.
Ein großer Gewinn waren die zahlreichen Tipps und Rückmeldungen, die ich von 2 erfahrenen Beobachtern erhalten habe. Durch diese konstruktive Unterstützung konnte ich meine Pfiffe, meine Kommunikation sowie die Spielleitung insgesamt deutlich verbessern. Ich habe das Gefühl, an diesem Wochenende einen großen Schritt in meiner Entwicklung als Schiedsrichter gemacht zu haben.
Besonders stolz bin ich darauf, zwei entscheidende Spiele leiten zu dürfen: Zum einen ein Halbfinale, zum anderen das Spiel um Platz 3. Letzteres hatte eine besondere Bedeutung, da hier der dritte Teilnehmer für die Deutsche Meisterschaft ermittelt wurde. Entsprechend hoch war der Druck auf alle Beteiligten — Spieler, Trainer und auch uns Schiedsrichter.
Umso mehr hat es mich gefreut, dass nach dem Spiel beide Trainer unabhängig voneinander auf uns zukamen und unsere Leistung ausdrücklich lobten. Diese Anerkennung ist für einen Schiedsrichter etwas ganz Besonderes und bestätigt, dass sich die intensive Vorbereitung und der Einsatz gelohnt haben.
Rückblickend war das Wochenende in Tuttlingen eine wertvolle Erfahrung, die mich sportlich wie persönlich weitergebracht hat. Ich nehme viele neue Erkenntnisse, Motivation und Selbstvertrauen mit und freue mich bereits auf die kommenden Einsätze.

