
Der HC TSG Heilbronn verliert sein Heimspiel gegen den VfB Stuttgart mit 0:2. Mit nur zwei Auswechselspielerinnen und einer Torhüterin als Feldspielerin hielt das Team lange gegen den Absteiger aus der Regionalliga dagegen.
Die Voraussetzungen waren für die Heilbronner Hockey-Damen alles andere als einfach. Am Samstag empfing der HC TSG den VfB Stuttgart, der in der vergangenen Saison aus der Regionalliga abgestiegen ist, zum Heimspiel. Auf der Heilbronner Bank saß nur eine Auswechselspielerin und weil das noch nicht reichte, erklärte sich Torhüterin Paula Isele kurzerhand bereit, auf dem Feld mitzuspielen.
Stuttgart übernahm von Beginn an die Initiative und setzte die Gastgeberinnen früh unter Druck, was im ersten Viertel mit dem 0:1 belohnt wurde. Die Heilbronnerinnen ließen sich davon jedoch nicht beirren und kämpften sich immer wieder nach vorn. Die beste Gelegenheit zum Ausgleich bot sich nach einer Strafecke, aus der ein Siebenmeter resultierte. Da dieser leider nicht verwandelt werden konnte, ging es mit dem knappen Rückstand in die Pause.
Nach dem Seitenwechsel blieb Stuttgart zwar weiter spielbestimmend, doch Heilbronn setzte trotz der wenigen Wechselmöglichkeiten eigene Akzente und erarbeitete sich mehrere gute Chancen. Im Abschluss fehlte allerdings das nötige Glück. Dass es lange bei nur einem Tor Unterschied blieb, war vor allem Torhüterin Sarah Neugebauer zu verdanken, die mit starken Paraden eine höhere Niederlage verhinderte. In der Schlussphase erhöhte der VfB dann doch noch auf 2:0.
Trotz der Niederlage vor heimischem Publikum zeigte sich das Team von seiner kämpferischen Seite. Die vielen guten Ansätze aus diesem Spiel will der HC TSG nun mitnehmen und schon am kommenden Samstag bietet sich die nächste Gelegenheit zum Punkten. Um 16 Uhr trifft das Team im heimischen Legasus Hockeypark auf die FT Freiburg, die in der vergangenen Saison Meister geworden ist. Danach beginnt die Hallensaison.

